Gemeinderat am 17.12.2018

  • Digitalisierung an Heilbronner Schulen
  • Bebauung Altes Tierheim


StR Alfred Dagenbach zu DS 305: Digitalisierung an Heilbronner Schulen
Anrede

Als in den 80er Jahren der Förderverein der damaligen Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Hauptschule unter meinem Vorsitz als erste solcher Schulen in Baden-Württemberg damals übliche Homecomputer finanziert hatte, mußte man manche Eltern noch davon überzeugen, daß das „Teufelszeug“ nicht unsere Kinder beherrschen darf, sondern unsere Kinder lernen müssen, diese zu beherrschen.
Daß aber die Digitalisierung an den Schulen inzwischen dem Können unserer Kinder hinterherläuft, hätte ich damals nicht erwartet.
Inzwischen sind über 30 Jahre vergangen und wir beschäftigen uns heute endlich mit dem Thema, wir wir die Digitalisierung an Heilbronner Schulen in städtischer Trägerschaft finanzieren.
Dabei ist diese aber noch lange nicht in trockenen Tüchern, wenn man die Vorgänge dazu auf Bundes- und Landesebene Revue passieren läßt.
Selbstverständlich gibt es dennoch keinen Grund, der Drucksache nicht zuzustimmen.
Ich gehe aber davon aus, daß die Umsetzung erst dann erfolgen wird, wenn auch die unter Antragspunkt 1 definierte Voraussetzung der Förderung durch Bund und Land beschlossene Sache der dafür zuständigen Gremien ist.


StR Alfred Dagenbach zu DS 359: Bebauung Altes Tierheim

Anrede

Bereits zu früheren Entwürfen zur Bebauung des Areals des alten Tierheims haben wir verschiedene Bedenken vorgetragen.
Wichtig war für uns zunächst, daß auch künftig der 4spurige Ausbau der Neckartalstraße im Bereich der Wimpfener Straße 118 gewährleistet bleibt.
Dies wurde auch zugesagt.
Des weiteren hatten wir angeregt, den südlichen Teil des Bebauungsplanes als LKW-Standplatz auszuweisen.
Dies sehen wir angesichts der Zustände in der Grundäckerstraße für einen dringenden Bedarf, den wir bereits mehrfach an die Stadtverwaltung herangetragen haben.
Jetzt ist es als Grünfläche ausgewiesen, so weit, so mehr oder weniger gut.
Daß aber die Anregung des Bauernverbandes, für den vorgesehenen Neubau im Bereich der Wimpfener Straße ein Gutachten für die veränderte Frischluftzufuhr zu erstellen, unter Hinweise einer dies nicht berücksichtigenden bestehenden Gutachtens abgewiesen wird, akzeptieren wir nicht.
Es geht einfach darum, auszuschließen, dass durch den 50 m breiten und 30 m hohen Riegel eines Neubaus die Frischluftzu- und –abfuhr für die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen unterbrochen wird.
Daß dies zu Veränderungen im Kleinklima des Umfeldes führen muß, kann nicht bestritten werden.
Nun bezieht man sich einfach auf die gesamtstädtische Klimaanalyse der Stadt Heilbronn, die dieses Vorhaben und seine Auswirkungen bei der Erstellung überhaupt nicht berücksichtigen konnte, weil unbekannt, und sie demnach auch garnicht zur Bewertung herangezogen werden kann.
Aus diesem Grund lehnen wir diese Drucksache ab.

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