Gemeinderat vom 3.3.2016

  • Markenauftritt
  • Bebauungsplan Rosenbergstraße
  • HIP Island

Stadtrat Alfred Dagenbach zu DS 32 – Markenauftritt

[Anrede]
Die Stadtverwaltung hat sich mit Unterstützung einer Agentur große
Mühe gemacht, uns ein Markenbooklet für einen künftigen
Markenauftritt der Stadt Heilbronn im Rahmen der neuen, als visionär
dargestellten Stadtkonzeption 2030 vorzulegen.
Das kam auch am Vortrag vopn Herrn Schoch deutlich herüber, vielen
Dank.
Die Frage ist nur, wieviel von dieser Vision im Jahr 2030 noch
attraktiv sein wird.
Bekanntlich wechseln die Visionen und die mit ihnen verbundenen
Konzepte in immer schnellerem Rythmus, wobei es auch
interessante Entwicklungen gibt.
Beispielsweise war man noch in den 70er Jahren stolz auf das Image der
Käthchenstadt, wandte sich dann davon als altbacken
ab, um erst vor wenigen Jahren sich wieder an das Käthchen zu erinnern
und sogar einen Riesenpomp mit einem Wettbewerb mit
bunten Imitaten des von unserem Dieter Läpple geschaffenen Käthchens
zu veranstalten.
Jetzt haben manche sich als besonders progressiv dünkende zeitgenossen
wieder mal genug davon und wollen vor dessen
Einbeziehung warnen.
Dabei kommt es bei einer Marke auf etwas ganz anderes an.
Sie soll einen Qualitätsstandard repräsentieren, der dann aber auch
vorhanden sein muß.
Geht man die aufgezeigten Ansprüche, wie sie im Markenbooklet
dargestellt weden, durch, so bedarf es wohl noch einiger
Anstrengungen, um allen Werten und Kompetenzen auch gerecht zu werden,
die per Markenbausteinen vertreten sollen.
Sie soll ja besonders für die Attraktivität unserer Stadt als Lebens-
und Wirtschaftsstandort werben.
Voraussetzung ist aber, daß Anspruch und Wirklichkeit übereinstimmen.

Sehr schnell kann sie sich nämlich im anderen Fall auch zum Bumerang
entwickeln.
Sehe ich nämlich in manche Bereiche der Stadt, beispielsweise in die
Grundäckerstraße oder den Umgang mit den Landwirten
nicht weit davon, dann habe ich erhebliche Zweifel daran, daß auch
hinter der Fassade eine neue Marke ihrem zugedachten
Anspruch gerecht werden kann.
Warten wir also einmal ab, was da kommen wird.


Stadtrat Alfred Dagenbach  zu DS 37 – Bebauungsplan
Rosenbergstraße

[Anrede]
Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan an der Rosenbergstraße ist am
Rande der Innenstadt durch ein ansprechendees Projekt
aus zwei Wohngebäuden mit zusammen 41 Wohneinheiten vorgesehen, das
sich auch mit einer attraktiven Architektur sehr gut in
die Umgebung einfügen wird.
Ich stimme gerne zu.


Stadtrat Alfred Dagenbach zu DS 45 – HIP Island

[Anrede]
Besonders im Hinblick darauf, daß auch der Schutz vor Lärm für die dem
Projekt gegenüber wohnenden Bürger durch entsprechende
Auflagen gewährleistet wird, stimme ich dem Bebauungsplan zur
Neuauflage des HIP Island gerne zu.
Dabei bitte ich jedoch darum, daß diese Auflagen auch bei den
vorgesehenehen sechs Sonderveranstaltungen pro Jahr eingehalten
werden und diese auch überwacht werden.
Es mag zwar gut gemeint sein, wenn man bei Musikdarbietungen auch an
schwerhörige Mitbürger denkt, aber es kann nicht zuletzt
nur im Interese der Betreiber selbst liegen, daß das Vorhaben auch in
der Bürgerschaft dauerhaft als positive zu bewertende
Einrichtung gesehen wird und ähnlicher Unmut, wie er immer wieder bei
Open-Air-Veranstaltungen wegen mangelhafter Überwachung
auftritt, von vornherein ausgeschlossen wird.
Ich wünschen dem Vorhaben unter diesen Aspekten viel Erfolg.

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